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Von Christchurch nach Dunedin

Kinder wie die Zeit vergeht! Ich weiss es ist ewig her, seit ich das letzte mal "piep" gesagt habe, aber die menschliche Faulheit ist einfach grenzenlos.
Inzwischen bin ich um die halbe Suedinsel gereist.
Von Fairlie aus ging es wieder hoch nach Christchurch, wo ich den Grant getroffen habe. Er hat mich naemlich gefragt, ob ich mit ihm bis nach Dunedin die Eastcoast entlang reisen will, da er fuer seine naechste Busgruppe noch ein paar gute Campingplaetze heraussuchen muss. Klar will ich. Aber nicht ohne mit Max und Kieran nochmal schoen in Christchurch das letzte Ferienwochenende der Studenten zu feiern
Die Eastcoast war letztendlich wunderschoen. Lauter traumhafte Straende, viele interessante Leute und der eine oder andere verpatzte Surfversuch *Handtuch-werf*
In Dunedin habe ich mich erstmal um meinen naechsten Job gekuemmert und so ging es nach einem kurzen Wochenende erstmal nach Alexandra zum 4-woechigen schuften *baeh*
Ganz so schlimm war es natuerlich nicht. In dem Holiday-Park, wo ich meine Unterkunft hatte, habe ich Yvette und Michelle aus Dunedin kennen gelernt, die beruflich waehrend der Woche immer in Alex sind. Auch ein paar Deutsche waren da, durch die ich den Sebastian kennen gelernt habe. Da Malin und Mathias zu der Zeit in Queenstown waren, haben wir an den Wochenenden immer was gemeinsam unternommen. Das erste Mal haben Sebastian, Benjamin und ich die zwei in Queenstown besucht, sind dort am Sonntag wandern gagangen und den Berg anschliessend "runtergeluged" (Luge= Sommerrodelbahn)*g*
Das Wochenende darauf waren wir in Wanaka, ein voll suesses Staedtchen am See, wo wir mal wieder den Max (wird man einfach nicht los, den Typ*g*), seinen Freund Ralph und die Dani getroffen haben. Dani und ich haben die Jungs dann erstmal knallhart auf eine Wanderung gescheucht. Die Faulen haben sich fruehs doch tatsaechlich 4 Stunden Zeit gelassen *Max-und-Ralph-einen-saftigen-Tritt-verpass*
Die Wanderung hat sich letztendlich aber voll gelohnt. Durch native Bush und ueber mehr oder weniger sicheren Haengebruecken, ging es zu dem Bob Roy Galcier, vor dem es von den einheimischen Keas (= einzige Papageienart, die im Gebirge zu finden ist) nur so wimmelt. Ganz gierig haben sie sich auf alles Glaenzende gestuerzt.
Am abend hat sich der Mathias mit seinem Freund Holger zu uns gesellt und die Wiedersehensfreude war so gross, dass an diesem Samstag so manche von uns erst gar nicht ins Bett gekommen sind!
Nachdem das Arbeiten langsam seinem Ende zuging, beschlossen Malin und ich zusammen WWOOFEN zu gehen (Fehler Nr.1).
Wir entschieden uns fuer ein Hotel in Milton/naehe Dunedin namens "Gravins" (Fehler Nr.2).
Das diese Familie 2 kleine Kinderleins hatte, schien uns nicht weiter schlimm (Fehler Nr.3).
Wir erwarteten einen Arbeitstag von maximal 6 Stunden im Tausch fuer Unterkunft und Verpflegung (Fehler Nr.4).
Ja, es kommt nicht immer alles wie erwartet. Letztendlich fanden wir uns in einem 250Dollar/Tag Hotelzimmer wieder, mit Badewanne, Heizdecke usw. Aber auch das konnte uns die 8-9 Stunden Tage, die wir ausschliesslich mit Aufraeumen und Abwasch verbrachten, nicht versuessen. Und warum muss eigentlich ausgerechnet ICH 8 Stunden lang auf die verwoehntesten, verzogensten, immer heulenden Petze-Rotzgoeren der Welt aufpassen?
Auch Joe unsere Sklavenmutter war voll hinterhaeltig und einfach nur seltsam, von der maennlichen Fraktion Peter (der furchtbare Grossvater mit englischem Akzent) und Mel (Vater und arroganter, blonder Mistkerl) mal gar nicht zu reden.
Zum Glueck kamen am Donnerstag Max und Ralph zu unserer Rettung und haben uns erstmal fuer einen abend nach Dunedin zum Billiard spielen entfuehrt (hat Mecker-Joe ja gar nicht gapasst *hehe*).
Am Ende haben wir nur noch Samstag bei der Hochzeit mitgeholfen, denn da die Koeche aus Dunedin kamen, war das DIE Fahrkarte aus der Hoelle ins Vergnuegen.
In Dunedin wohnen wir jetzt seit ein paar Tagen bei Yvette und Mike, ihrem sehr philosophische Mitbewohner -ausserdem Veganer.
Mike hat uns dann schoen in die "Studenten-Unterwelt" Dunedins gefuehrt. Am Mittwoch waren wir im Uni-Pub und haben uns Bands angehoert und den abend darauf haben wir die menschliche Sehenswuerdigkeit "Nigel" kennen gelernt.
Boah, das war ein Typ, sag ich euch!!
Nigel lebt in einem alten Warehouse und sammelt allen moeglichen elektronischen Krempel u.a. Aufnahmegeraete, Computer, Kabel, Kameras, Mikroskope, Lautsprecher, Sender, noch mehr Kabel.... nicht umsonst begruesste er uns mit dem Satz:"Welcome to the museum, of madness!"
Seine Tage verbringt er damit, diesen Schrott irgendwie zusammen zu bauen, um damit dann kunstvolle Filme zu produzieren und mit Hilfe des technischen Zufalls und Kunst seine Lebensphilosophie zu unterstuetzen. Wie die aussieht, weiss wohl nur er selbst. Und nicht zu vergessen: schreiben und malen tut er natuerlich auch. Aber trotz diesem bemerkenswerten Hobby/Beruf war er ein sehr warmer, bodenstaendiger Typ und ich muss zugeben, so unlogisch und wirr war das alles am Ende doch nicht. Und seine Bilder waren echt der Hammer!
Natuerlich haben wir auch normale Sachen erlebt. Als bedingungslose Schoki-Fans MUSSTEN Malin und ich natuerlich auch die Fuehrung durch die Cadbury-Chocolate Factory machen. Drei Silos voller milchiger, cremiger Schokolade haben die da. Manoman!!
Auf einem Ausflug zu Mikes altem Haus am Port Chalmers habe ich auch endlich meine ersten Seeloewen und Gelbaugenpinguine gesehen. Oh man, die Suessen will man einfach nur knuddeln und tausendmal fotografieren.
Dunedin ist echt meine absolute Lieblingsstadt hier in Nueseeland und wir werden auch bestimmt am 27. April wieder hierherkommen, wenn Mike und seine Band "Alphastate" grossen Auftritt haben.
Am Wochenende geht es aber erstmal wieder weiter mit dem Van die Scenic Road am Suedrand Neuseelands entlang. Sind schon ganz gespannt darauf!
Na dann...
CHEERS!!
Eure Natha
17.4.07 01:10


Happy Easter!!

Hey ihr Suessen!
Ich hoffe ihr hattet einen fleissigen Osterhasen und genau soviel Schoki wie ich*g*!
Ostern haben naemlich die Malin, Mathias, Sebastian, Moritz und ich via Van auf der Peninsula in Dunedin verbracht. Und da es klar war, dass Jungs bei sowas wie Ostern einfach zu grobmotorisch sind, haben Malin und ich dem Osterhasen etwas unter die Arme gegriffen, damit er uns auch hier am Ende der Welt nicht vergisst. Nachdem die Jungs auch endlich das letzte Ei aus dem Auspuff geholt haben, ging unser einwoechiger Trip von Dunedin durch das Southland endlich los. Auf der Scenic Road ging es gemuetlich an der Kueste entlang. Immer wieder haben wir Seeloewen gesehen, sind an Klippen und Wasserfaellen spazieren gegangen und auch der suedlichste Punkt Neuseelands wurde von uns trotz Wind und Regen erforscht und genossen
In den Catlins, einer der groessten native forests in Neuseeland (traumhaft schoen, sag ich euch) haben wir den Catlins Top Track gewagt, eine 2-Tage Wanderung, die uns abwechselnd am Strand entlang, durch den native bush und immer wieder ueber endlose Schafsweiden fuehrte. Die Nacht ueber haben wir im "Top Omnibus" verbracht, ein alter Bus, der zur gemuetlichen Berghuette umgebaut wurde. Zusaetzlich erwartete uns dort noch die Toilette mit der traumhaftesten Aussicht der Welt: Ueber den native forest hinweg konnte man weit ueber das Meer hinausschauen, und der Gedanke, dass dort draussen ausser Antarktik gar nichts mehr kommt, liess einen schon etwas laenger sitzen, als eigentlich noetig *g*(wa, Mathias?)
In Te Anau trennten sich dann unsere Wege. Malin und Mathias machten sich auf nach Queenstown, waehrend Sebastian und ich Richtung Milford Sound weiterfuhren.
Zweieinhalb Stunden dauerte die Fahrt, die nach jeder Kurve eine neue wunderschoene Aussicht fuer uns bereit hielt. An den Mirror Lakes war das Wasser so still und klar, dass sich die Berge perfekt darin spiegelten. Ziemlich abenteuerlich stellte sich die Fahrt durch den total bruechigen, undichten, ueberhaupt nicht sicher wirkenden (!) Homer Tunnel dar. Das Wasser kam in kleinen Rinnsalen von der Decke und von richtiger Strassenbeschichtung hat die One-way lane unter diesem riesigen Granitberg anscheinend auch noch nichts gehoert.
In Milford Sound hatten wir einmaliges Wetter und klaren Himmel, was uns die nicht immer vergoennte Aussicht auf die Spitze des Mitre Peek (groesster Berg des Milford Sounds und einer der groessten Berge der Welt, bei dem aber nur das obere Drittel aus dem Wasser ragt) ermoeglichte. Unsere Zweieinhalb Stunden Bootsfahrt ueber das pechschwarze Wasser des Sounds war ein einmaliges Erlebnis und fuehrte uns an Wasserfaellen, Seeloewen und gigantischen Bergen vorbei, hinaus auf die Tasman Sea.
Unser Aufenthalt wurde abends dann noch unfreiwillig um einen Tag verlaengert- der Sebastian hat nach der Tunnelfahrt natuerlich nicht dran gedacht das Licht auszumachen.
Tja, ein Starterkabel war schenll gefunden, aber kann es sein, dass hier kein As weiss, wo zur Hoelle bei einem Nissan die Batterie versteckt ist???
Am naechsten Tag ist, Gott sei Dank, ein australischer Meister Ede- Verschnitt mit seiner Familie angereist und hat die Batterie nach nur 1 Minute unter dem Ofen gefunden. Na klar!! Warum haben wir dort nicht gleich gesucht?! Unterm OFEN- ist doch logisch ,oder? *Haare-rauf-und-Kopf-ueber-japanische-Autos-schuettel*
Naja, jetzt hat uns ja die Zivilisation wieder. Sind nochmal in Queenstown billig im Internet, bevor es morgen wieder nach Alexandra arbeiten geht!!
Hoffe euch gehts gut!!
hegdl
Eure natha
17.4.07 02:07





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